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Tumringer Straße 181, 79539 Lörrach, Deutschland

Sie haben Ihre Traumimmobilie gefunden und möchten gern eine Kaufzusage machen, aber Ihre Finanzierung steht noch nicht? Diese Situation ist oft ein Problem. Wer sich an einen lokalen Qualitätsmakler wendet, kann sich seine Traumimmobilie auch reservieren lassen. Folgendes ist dabei zu beachten.

Durch die aktuell hohe Nachfrage nach Immobilien müssen Immobiliensuchende oftmals schnell verbindliche Zusagen machen – bevor ihnen ein anderer Interessent die Traumimmobilie wegschnappt. Doch aus unterschiedlichen Gründen, wie beispielsweise der noch offenen Finanzierung oder auch wegen Krankheit, ist die Zusage zu dem vom Verkäufer gewünschten Zeitpunkt oft noch nicht möglich. Kann der Kaufvertrag erst später geschlossen werden, dann ist die sogenannte Reservierungsvereinbarung eine Möglichkeit. Die Reservierungsvereinbarung ist der Auftrag an einen Makler, eine Immobilie für den Kauf zu reservieren. Wird eine solche Vereinbarung geschlossen, garantiert der Makler, die jeweilige Immobilie für einen bestimmten Zeitpunkt keinem anderen Interessenten anzubieten.

Wie lang kann eine Immobilie reserviert werden?

Grundsätzlich ist die Dauer der Reservierung Verhandlungssache. Für gewöhnlich wird eine Immobilie für ein oder zwei Monate reserviert. Das genügt in der Regel, um die offen Fragen zu klären und den Kauf offiziell zuzusagen. Zwar kann eine Immobilie auch für einen längeren Zeitraum reserviert werden, jedoch sind viele Immobilienverkäufer nicht bereit, so lange auf den Verkauf ihrer Immobilie zu warten. Aber Achtung! Eine Reservierungsvereinbarung ohne zeitliche Befristung gilt nach aktueller Rechtsprechung als sittenwidrig und wird damit ungültig. Wird mehr zeitlicher Vorlauf bis zum Kauf der Immobilie benötigt, kann ein Vorvertrag die bessere Lösung sein.

Gibt es eine Reservierungsgebühr?

In den meisten Fällen verzichten Makler auf die Erhebung einer Reservierungsgebühr. Gelegentlich wird jedoch eine Reservierungsgebühr vom Makler erhoben. Allerdings ist sie ein Teil der Provision des Maklers. Das heißt, wenn der Kaufvertrag zustande kommt, wird die bereits gezahlte Gebühr auf die Provision des Käufers angerechnet. Dabei beträgt die Höhe der Gebühr in der Regel fünf bis zehn Prozent der später fälligen Maklerprovision.

Wann ist eine Reservierungsvereinbarung zulässig?

Die Reservierungsvereinbarung wird von allen Seiten geschlossen, das heißt zwischen Verkäufer, Makler und Kaufinteressent. Dabei sollte der Kaufinteressent auch sichergehen, dass der Makler einen Alleinauftrag mit dem Verkäufer geschlossen hat. Sonst könnte ein anderer Makler in der Zwischenzeit die Immobilie verkaufen. Deshalb muss auch der Verkäufer in jedem Fall über die Reservierung in Kenntnis gesetzt werden, da sonst der Makler gegen die im Maklervertrag geschlossenen Vereinbarungen verstoßen würde.

Sie möchten eine Immobilie reservieren, haben aber noch keinen Käufer für Ihre aktuelle Immobilie gefunden? Kontaktieren Sie uns! Wir kümmern uns um beides.

 

Sie benötigen weitere Informationen:

https://www.haufe.de/recht/deutsches-anwalt-office-premium/reservierungsvereinbarung-beim-immobilienkauf-ist-formbeduerftig_idesk_PI17574_HI10714796.html

https://lexikon.immobilien-fachwissen.de/index.php?UID=547250911&ATOZ=R&KEYWORDID=5595

https://www.anwalt.de/rechtstipps/reservierungen-im-immobilienrecht_119182.html

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: © racorn/Depositphoto

Ein lebenslanges Wohnrecht erlaubt Menschen, eine Immobilie zu bewohnen, ohne sie zu besitzen oder Miete dafür zu zahlen. Sich dieses Recht zu sichern, kann in verschiedenen Situationen sinnvoll sein, etwa im Falle einer Schenkung oder Immobilienverrentung. Dabei gibt es einige Details zu beachten. Wie funktioniert das also mit dem lebenslangen Wohnrecht?

Die Mieten steigen und der Wohnraum ist knapp. Deshalb fragen sich viele Menschen – vor allem Senioren –, wie sie ihren Wohnraum auch dann absichern können, wenn sie ihre eigene Immobilie verkaufen oder veräußern. Ein lebenslanges Wohnrecht ist hier die Lösung. Wer dieses Recht besitzt, darf bis zu seinem Lebensende in dem jeweiligen Haus oder der jeweiligen Wohnung wohnen, auch wenn er nicht (mehr) der Eigentümer ist. Das Wohnrecht ist fest an die Immobilie gebunden. Sollte diese erneut verkauft werden, darf der Inhaber des Wohnrechts also trotzdem darin wohnen bleiben.

Schenkung oder Verrentung

Ein lebenslanges Wohnrecht kann zum Beispiel vereinbart werden, wenn Eltern ihr Haus auf ihr Kind übertragen möchten, um Erbschaftssteuer zu sparen, und dennoch darin wohnen bleiben möchten. Eine andere Möglichkeit ist auch die Immobilienverrentung. Hier können Eigentümer ihre Immobilie zu einer „Rente aus Stein“ machen – und mit einem lebenslangen Wohnrecht darin wohnen bleiben. Das Geld für ihre Immobilie können Sie als Einmalzahlung oder als monatliche Rente erhalten – oder auch als Mischform aus beiden Varianten.

Wohnrecht ins Grundbuch eintragen lassen

Wer ein Wohnrecht besitzt, sollte es ins Grundbuch eintragen lassen. Denn nur so ist es rechtlich abgesichert. Ist es nicht im Grundbuch eingetragen, kann es beispielsweise bei einem Besitzerwechsel angefochten oder sogar aufgehoben werden. Steht das lebenslange Wohnrecht dagegen im Grundbuch, kann es dem Wohnrechtinhaber nicht entzogen oder gekündigt werden. Darüber hinaus ist es sinnvoll, sich ein Rückforderungsrecht einräumen zu lassen. So kann die Immobilie zurückgefordert werden, falls die Kinder, denen sie durch eine Schenkung übertragen wurde, in eine Insolvenz geraten. Die Immobilie ist dann vor der Vollstreckung geschützt und geht stattdessen zurück an die Eltern.

Nießbrauchrecht statt Wohnrecht

Im Gegensatz zum Wohnrecht beinhaltet das Nießbrauchrecht ein Nutzrecht an einer Immobilie. Dieses Recht ist zum Beispiel sinnvoll, wenn der Wohnrechtsinhaber pflegebedürftig wird und in einem Pflegeheim betreut werden muss. Dann nützt ihm das Wohnrecht wenig. Das Nießbrauchrecht hingegen gestattet ihm auch, die Räume, die er nicht selbst bewohnen kann oder will, zu vermieten. Mit den Mieteinnahmen kann er möglicherweise die Pflegekosten finanzieren, aber auch bei einer Auswanderung oder längeren Abwesenheit vom Wohnort bleibt ihm durch die Vermietung eine Einnahmequelle erhalten. Dabei trägt der Inhaber des Nießbrauchrechts aber auch die wirtschaftliche Verantwortung für die Immobilie und muss die anfallenden Bewirtschaftungs- und Instandhaltungskosten übernehmen.

Möchten Sie wissen, ob sich lebenslanges Wohnrecht für Sie und Ihre Immobilie lohnt? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Sie benötigen weitere Informationen:

https://www.wohnen-im-alter.de/geld-recht/vorsorge/lebenslanges-wohnrecht

https://praxistipps.focus.de/lebenslanges-wohnrecht-diese-rechte-und-pflichten-stecken-dahinter_124027

https://www.presseportal.de/pm/82277/4638514

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

Foto: © cherriesjd/Depositphotos

Im Moment sind die Zinsen für eine Anschlussfinanzierung zwar günstig. Wie sich das in den kommenden Jahren auch durch die Corona-Krise entwickeln wird, ist schwer vorherzusagen. Im Falle eines Zinsanstieges kann sich eine Anschlussfinanzierung oft schwierig gestalten. Deshalb ist es sinnvoll, sich schon frühzeitig über eine Anschlussfinanzierung zu informieren.

Welche Möglichkeiten für die Anschlussfinanzierung haben Sie?

Für Ihre Anschlussfinanzierung haben Sie drei Möglichkeiten. Die erste ist die Prolongation. Damit verlängern Sie einfach Ihren bestehenden Vertrag mit der gegenwärtigen Bank. Die Zinsen werden dabei an die aktuelle Marktlage angepasst. Das bedeutet wenig Aufwand für Sie und normalerweise keine erneute Bonitätsprüfung. Zudem bleiben Ihnen die Kosten für eine Grundschuldübertragung beim Wechsel zu einer anderen Bank erspart. Allerdings könnten Angebote von anderen Banken dennoch günstiger sein. Es ist also empfehlenswert, die Konditionen verschiedener Banken zu vergleichen. Das erlangte Wissen kann Ihnen auch beim Verhandeln mit Ihrer Bank von Nutzen sein.

Eine andere Möglichkeit ist die Umschuldung. Hier schließen Sie die Anschlussfinanzierung bei einer anderen Bank ab. Das ist sinnvoll, wenn Sie günstigere Konditionen bei den Zinsen bekommen. Es müssen zwar Grundbuch- und Notarkosten gezahlt werden, da die Grundschuld von der einen Bank auf die andere übertragen werden muss. Das kann sich aber lohnen – und zwar dann, wenn Sie durch die niedrigeren Zinsen mehr einsparen als die Umschuldung Sie kostet.

Die dritte Möglichkeit ist das Forward-Darlehen. Damit können Sie schon einige Jahre vor Ende der Zinsbindung ein neues Darlehen abschließen, um sich die zu diesem Zeitpunkt günstigen Zinsen zu sichern. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn absehbar ist, dass die Bauzinsen wieder steigen werden. So können Sie in Zeiten günstiger Zinsen sich diese für später sichern.

Verrentung

Sollte Ihnen die Bank keine Anschlussfinanzierung gewähren können, kann eine Immobilienverrentung für Sie eine mögliche Lösung sein. Dabei können Sie Ihre Immobilie verkaufen, sich aber ein Wohn- oder Nießbrauchrecht im Grundbuch eintragen lassen. So zahlt der Käufer den Kredit für die Immobilie ab, während Sie darin wohnen bleiben können. Ihr lokaler Profi-Makler informiert Sie gern über die Möglichkeiten der Immobilienverrentung.

Überlegen Sie, wie Sie Ihre Immobilie finanzieren oder möchten Sie wissen, wie sich die Lage am Immobilienmarkt entwickelt? Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gern!

 

Sie benötigen weitere Informationen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilienfinanzierung

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2019/04/PD19_150_639.html

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilie/Kauf-einer-bestehenden-Immobilie/

 

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

 

Foto: ©Foto: GinaSanders/Depositphotos

Kaum haben Sie Ihre Immobilie inseriert, stehen Telefon und E-Mail-Postfach nicht mehr still. Doch woher wissen Sie, wer von den zahllosen Interessenten wirklich an Ihrer Immobilie interessiert ist? Kein Verkäufer möchte Zeit an unnötige Besichtigungen verschwenden – mit Leuten, die sich die Immobilie eigentlich gar nicht leisten können, oder die sie ohnehin nicht kaufen, sondern nur mal besichtigen möchten. Hier ein paar kleine Tricks, wie Sie die Spreu vom Weizen trennen.

Nicht alle, die eine Immobilie besichtigen, haben die Absicht, diese auch zu kaufen. Da gibt es zum einen die sogenannten Besichtigungstouristen: Menschen, die in Ihrer Freizeit gerne Immobilien besichtigen. Dazu kommen aber auch noch Interessenten, die sehr wohl ernsthafte Kaufabsichten verfolgen, denen es aber an Kaufkraft oder Kreditwürdigkeit fehlt. Ein großes Ärgernis für Sie als Verkäufer, denn das alles verzögert den Verkauf Ihrer Immobilie. Die unterschiedlichen Typen von Scheininteressenten sind selbst mit geschultem Auge schwer zu erkennen. Allerdings gibt es einige Tricks, um den Kreis der Interessenten auf sinnvolle Weise zu filtern.

Interessenten sollten wissen, was sie erwartet – dafür sorgt ein aussagekräftiges Exposé

Ein exzellentes Exposé leistet Ihnen auf der Suche nach qualifizierten Interessenten große Dienste. Denn je mehr Fragen das Exposé beantwortet, desto leichter können Interessenten entscheiden, ob die Immobilie ihren Wünschen und Bedürfnissen entspricht. Wird hingegen durch die Fotos und Beschreibungen im Exposé ein falscher – oder nur ein sehr ungenauer – Eindruck erweckt, werden Sie bei Besichtigungen oft den Satz zu hören bekommen: „Das habe ich mir anders vorgestellt.“

Eine Möglichkeit, mehr über den Interessenten zu erfahren, bieten 360-Grad-Touren. Denn bereits bei einer solchen virtuellen Besichtigung lassen sich die Aktivitäten des einzelnen Interessenten erfassen. Zum Beispiel kann zunächst nur ein Zimmer, etwa das Wohnzimmer, für alle Interessenten freigeschaltet sein. Wer einen Rundgang durch die gesamte Immobilie erleben möchte, muss die anderen Räume durch Angabe seiner E-Mail-Adresse freischalten. Besichtigungstouristen möchten das in der Regel nicht. Auch gibt die Intensität, mit der ein Interessent die einzelnen Räume besichtigt, Aufschluss darüber, wie sehr er an der Immobilie interessiert ist.

Mit ein paar Fragen und Tricks entlarven Sie Scheininteressenten

Mit Hilfe der E-Mail-Adresse können Sie darüber hinaus durch klärende Nachfragen einen Eindruck gewinnen, wie ernsthaft ein Interessent an Ihrer Immobilie interessiert ist. Fragen Sie zum Beispiel danach, wie seine Wunschimmobilie aussieht, wie lange er schon sucht, ob die Finanzierung schon steht. Je klarer die Antworten, desto eindeutiger ist auch das Interesse. Profi-Makler fühlen auch in einem Telefonat dem Interessenten auf den Zahn und erkennen, ob er als Käufer infrage kommt.

Und noch ein kleiner Tipp für einen Testballon: Da Besichtigungstouristen ihr Hobby gerne auf den freien Tag legen, bevorzugen sie Termine am Wochenende. In der Woche nehmen Sie sich selten Zeit. Bei ernsthaften Interessenten ist das anders. Sie schaufeln sich auch unter der Woche Zeit für einen Besichtigungstermin frei. Wenn Sie also keine Termine am Wochenende anbieten, springen Besichtigungstouristen oft ab.

Profi-Makler haben durch ihre langjährige Erfahrung ein Gefühl dafür entwickelt, wer ernsthaftes Interesse bekundet und wer nicht. Sie wissen aber auch, dass es im Zweifelsfall besser ist, einem Besichtigungstouristen das Haus zu zeigen, als einen Käufer zu verlieren.

Sie wollen Ihre Zeit nicht mit Scheininteressenten vergeuden? Wir helfen Ihnen, tatsächliche Kaufinteressenten zu erkennen.

Sie benötigen weitere Informationen:

 

https://de.statista.com/themen/133/immobilien/

https://de.wikipedia.org/wiki/Expos%C3%A9_(Immobilien)

https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Preise/Baupreise-Immobilienpreisindex/_inhalt.html

 

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

Foto: mast3r/depositphotos.com

Schnell eine Anzeige auf den bekannten Onlineportalen geschaltet – und das Haus verkauft sich wie von allein. Könnte man meinen. Ganz so einfach ist es aber nicht. Ein Immobilienverkauf ohne richtigen Plan und ohne klare Preisstrategie geht häufig schief. Welche Fehler für Privatverkäufer typisch sind und warum Sie lieber einen Immobilienprofi zurate ziehen sollten, haben wir hier einmal für Sie zusammengefasst.


Viele Immobilienverkäufer glauben, dass eine professionelle Wertermittlung für die eigene Immobilie nicht unbedingt notwendig sei. Meist nutzen sie einfach einen Online-Bewertungsrechner oder schauen, zu welchem Preis das Nachbarhaus verkauft wurde. Zur Sicherheit schlagen sie noch ein paar Tausend Euro auf den Preis drauf – nur um sicherzugehen, dass sie am Ende bekommen, was ihnen zusteht. Schließlich verhandeln Käufer doch gerne.

Warum eine professionelle Bewertung für den Verkaufserfolg wichtig ist


Wer so an einen Verkauf herangeht, hat bereits zwei entscheidende Fehler gemacht. Denn der Kauf einer Immobilie ist eine wichtige Entscheidung, die niemand auf die leichte Schulter nimmt. Interessenten suchen deshalb mehrere Monate und kennen den Markt genau. Sie wissen, welche Merkmale sie für welchen Preis zu erwarten haben. Wird eine Immobilie mit einem zu hohen Preis angeboten, zieht sich der Verkaufsprozess in die Länge. Am Ende wird die Immobilie dann häufig unter Wert verkauft, nur um sie überhaupt noch loszuwerden. Ein Immobilienprofi bewertet Ihre Immobilie genau. So können Sie sie von Anfang an zu einem optimalen und auch realistisch am Markt erzielbaren Preis anbieten. Dieser lässt sich dann auch in Preisverhandlungen viel besser verteidigen.

Notwendige Unterlagen, professionelle Präsentation – ein Makler weiß, worauf es ankommt


Auch wenn es um die Unterlagen geht, wissen Privatverkäufer oft nicht, was sie für den Verkauf benötigen. Selbst, wenn sie trotz einer fehlenden Preisstrategie seriöse Interessenten finden sollten, können sie in allerhand rechtliche Fallen tappen. Wer zum Beispiel keinen Energieausweis hat oder die Wohnfläche falsch berechnet, muss mit hohen Geldstrafen rechnen. Profi-Makler stellen ihren Kunden alle wichtigen Dokumente und Angaben zusammen und sorgen dafür, dass die Immobilie in den Portalen gut präsentiert wird.

Damit wären wir bei einem weiteren Fehler, den Privatverkäufer bei der Vermarktung ihrer Immobilie häufig machen: sie legen zu wenig Augenmerk auf die Präsentation. Sie glauben, der gelbe Zettel an der Laterne und das Online-Inserat mit einem Foto vom Garten reichen schon. Und was ist das Resultat? Entweder melden sich fast gar keine Interessenten, oder aber das Telefon hört – besonders in nachfragestarken Regionen – überhaupt nicht mehr auf zu klingeln. Wer keinen Besichtigungstourismus möchte, muss schon durch sein Inserat eine erste Auswahl vornehmen. Professionelle Fotos und der Einsatz von Tools wie 360-Grad-Touren sind gute Möglichkeiten, um Scheininteressenten und Besichtigungstouristen vorher auszusieben. Profis geben außerdem nicht alle Informationen direkt im Exposé preis. Wer ernsthaftes Interesse hat, wird kein Problem damit haben, eine Anfrage mit vollständigen Kontaktdaten zu stellen, um ein umfangreiches Exposé oder den Zugangslink zur virtuellen Besichtigung zu erhalten.

 

Sie haben keine Zeit, sich um die professionelle Vermarktung Ihrer Immobilie zu kümmern? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir übernehmen das gerne für Sie.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Privates_Ver%C3%A4u%C3%9Ferungsgesch%C3%A4ft

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2019/06/PD19_241_61262.html

https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Preise/Baupreise-Immobilienpreisindex/_inhalt.html

 

 

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

Foto:  galine2703/depositphotos.com

Theoretisch ist es durchaus möglich, mehrere Makler mit dem Verkauf einer Immobilie zu beauftragen, denn eigentlich zahlt man ja sowieso nur den Makler, der den Verkauf getätigt hat. Viele Eigentümer glauben, dass sie dadurch den Verkaufsprozess beschleunigen würden. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Die Verkaufszeit zieht sich in die Länge und der optimale Preis wird auch nicht erreicht.

Viele Eigentümer unterschätzen den Aufwand, den der Verkauf einer Immobilie macht. Die Immobilie ins Internet einstellen und Besichtigungen durchführen – damit ist es nicht getan. Wer zu einem guten Preis verkaufen möchte, muss sich schon vorher um einiges kümmern. Profi-Makler gehen so vor: Als erstes ermitteln sie den Wert der Immobilie, wofür viel Erfahrung und Kenntnis der aktuellen Marktlage nötig sind. Sie besorgen die erforderlichen Unterlagen wie den Energieausweis. Sie kümmern sich um professionelle Immobilienfotos, setzen Tools wie 360-Grad-Rundgänge ein, erstellen ansprechende und auf die Zielgruppe abgestimmte Exposés.

Zusammenarbeit in Maklervertrag regeln

All das bedeutet sehr viel Aufwand. Sind am Verkauf einer Immobilie nun mehrere Makler beteiligt, investiert ein Makler unter Umständen viel Zeit in ein Projekt, wofür er am Ende nicht entlohnt wird. Das ist für ihn natürlich ein Risikogeschäft. Deshalb regeln Profi-Makler alle Punkte der Zusammenarbeit mit dem Immobilienverkäufer in einem Maklervertrag.

Beauftragt der Eigentümer mehrere Makler, hat das außerdem oft zu Folge, dass Interessenten verwirrt werden. Wer wäre nicht irritiert, wenn er in einem Immobilienportal die gleiche Immobilie zwei Mal mit unterschiedlichen Fotos findet? Sind beides seriöse Angebote? Oder wenigstens eins davon? An wen soll er sich jetzt wenden? Die Praxis hat gezeigt, dass sich eine Immobilie schlechter verkauft, wenn sie von vielen angeboten wird.

Finden Sie den Immobilienprofi Ihres Vertrauens

Denn der Verkauf einer Immobilie ist eine Geschäftsbeziehung, die auch stark auf Vertrauen beruht. Schließlich begleitet ein Makler einen Eigentümer bei einer der größten Entscheidungen und Transaktionen seines Lebens. Nirgends geht es um so viel Geld, wie beim Verkauf oder Kauf einer Immobilie. Empfehlenswert ist es daher, sich als Eigentümer vor dem Verkauf mit mehreren Maklern treffen, um denjenigen zu finden, zu dem Sie am meisten Vertrauen aufbauen können. Und sich dann für diesen einen zu entscheiden.

Mit dem richtigen Immobilienprofi an ihrer Seite verschaffen sich Eigentümer Sicherheit – auch rechtliche. Profi-Makler kennen die Bedürfnisse ihrer Auftraggeber. Sie wahren Diskretion und sind mit allen Aspekten des Immobilienmarktes vertraut. Sie kümmern sich um die komplette Transaktion und führen sie zu einem schnellen und erfolgreichen Abschluss. Sie schützen vor Irritationen auf beiden Seiten. Sie finden aus der Vielzahl an Interessenten die wirklichen heraus und bewahren Eigentümer so vor Besichtigungstourismus. Ein Makler-Alleinauftrag ist ein Pakt der Wertschätzung und des Vertrauens auf Gegenseitigkeit.

Sie wollen einen Makler, dem Sie beim Verkauf Ihrer Immobilie vertrauen können? Kontaktieren Sie uns jetzt für ein unverbindliches Kennenlerngespräch.

 

Sie benötigen weitere Informationen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Maklervertrag

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/70265/umfrage/haeuserpreisindex-in-deutschland-seit-2000/

https://ivd.net/2016/08/10-gruende-fuer-einen-makler/

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: mohamed hassan/ pixabay.com

 

Ihre Lebensumstände haben sich geändert und Sie spielen mit dem Gedanken, Ihre Immobilie zu verkaufen. Sie wollen aber nichts überstürzen und warten auf den richtigen Zeitpunkt, zu dem Sie auf dem Immobilienmarkt den bestmöglichen Preis erzielen können. Aber wann genau ist dieser Zeitpunkt?

 

Wer sich entschließt, seine selbstgenutzte Immobilie zu verkaufen, tut das in aller Regel dann, wenn sich die persönliche Lebenssituation verändert hat oder eine Änderung bevorsteht. Typische Gründe für den Verkauf sind etwa ein berufsbedingter Ortswechsel, eine Scheidung, die Vergrößerung der Familie, der Auszug der Kinder oder das Alter. Oder es tritt der Fall ein, dass man eine Immobilie geerbt hat und die bisher bewohnte dafür aufgibt.

 

Welcher Spielraum bleibt für den Verkaufszeitpunkt?

 

Die Dringlichkeit des Verkaufsgrundes entscheidet auch darüber, wie schnell der Eigentümer einen Verkauf wünscht. Bei einer Scheidung beispielsweise, oder wenn plötzlich ein beruflicher Wechsel ansteht, liegt das Augenmerk oft vor allem darauf, die Immobilie so schnell wie möglich zu verkaufen. Etwas mehr Flexibilität und Zeit für die Suche nach einem neuen Zuhause ergibt sich, wenn es um eine Vergrößerung oder Verkleinerung geht. In dieser Situation überlegt sich also so mancher Eigentümer, ob es sinnvoll ist, den Verkauf noch etwas hinauszuzögern, um den „idealen Zeitpunkt“ abzupassen.

 

Noch mehr Gedanken über den richtigen Verkaufszeitpunkt machen sich sicherlich Eigentümer, die Ihre Immobilie als Kapitalanlage nutzen. Hier gilt es zunächst, die Spekulationsfrist von 10 Jahren abzuwarten, da man sonst Spekulationssteuer auf den erzielten Gewinn zahlen müsste. Allerdings sind Eigentümer, die in den zwei Jahren vor dem Verkauf in der Immobilie gewohnt haben, von der Spekulationssteuer befreit. Nach Ablauf der 10-Jahres-Frist sehen viele Kapitalanleger den Zeitpunkt gekommen, die Immobilie zu verkaufen, fragen sich aber, ob die Marktlage nicht in ein, zwei oder fünf Jahren vielleicht mehr hergeben könnte.

 

Wie sinnvoll ist das Warten auf einen (noch) besseren Zeitpunkt?

 

Wenn auch oft vermutet, so haben rein atmosphärische Faktoren wie etwa die Jahreszeit keinerlei Einfluss auf den Verkauf einer Immobilie. Wichtige Anhaltspunkte hingegen sind niedrige Zinsen und eine gute Konjunktur. Dann ist nämlich die Nachfrage groß und die Interessenten sind bereit zu investieren – das spricht für einen guten Verkaufszeitpunkt. Insofern ist es natürlich sinnvoll, sich mit der Entwicklung sowohl des Immobilienmarktes als auch der Gesamtwirtschaft zu beschäftigen. Auch die Lage der Immobilie kann eine Entwicklung durchmachen, die es zu beobachten gilt. Liegt Ihre Immobilie in einem Stadtteil, der sich gerade zum Szeneviertel entwickelt, steigt auch der Preis.

 

Im Großen und Ganzen muss man jedoch sagen, dass ein idealer Zeitpunkt für den Verkauf nur sehr schwer vorausgesagt werden kann. Nicht nur Laien, sondern selbst Experten liegen mit ihren Prognosen der zu erwartenden Marktentwicklung oft genug falsch, und der beste Verkauf ist immer noch der, der nicht nur einen guten Preis erzielt, sondern auch zügig abgewickelt wird. Ein Profi-Makler kann Sie dabei unterstützen und im Zweifelsfall mehr für Sie herausholen, als sich durch ein ungewisses Warten auf den optimalen Verkaufszeitpunkt gewinnen ließe.

 

Sie spielen mit dem Gedanken, Ihre Immobilie zu verkaufen? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Sie benötigen weitere Informationen:

 

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/70265/umfrage/haeuserpreisindex-in-deutschland-seit-2000/

https://www.deutschlandinzahlen.de/tab/deutschland/finanzen/preise/immobilienpreisindex

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilie

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Foto: © maxxiustas /Depositphoto

Der Wert einer Immobilie kann ermittelt werden. Diesen Preis aber in der Verhandlung mit dem Kaufinteressenten auch durchzusetzen, ist ohne das richtige Know-how schwierig. Was ist die bessere Strategie? Preis hoch ansetzen für mehr Verhandlungsspielraum? Oder ist es cleverer, den Preis niedriger anzusetzen und darauf zu vertrauen, dass die Interessenten sich überbieten? Um Preisverhandlungen zum gewünschten Ergebnis zu führen, sind langjährige Erfahrung und Geschick nötig. Ein Profimakler ist daher die ideale Stütze beim Hausverkauf.

Worüber verhandeln Sie?

Um Preisverhandlungen führen zu können, müssen Sie zunächst einmal wissen, wie viel Ihre Immobilie wert ist. Experten empfehlen, den Wert der Immobilie professionell ermitteln zu lassen. Denn nur so haben sie eine sichere Verhandlungsgrundlage, auf der Sie Ihren Preis selbstbewusst verteidigen können.

Den ermittelten Wert nehmen Sie dann jedoch nicht als Verhandlungsbasis. Stattdessen überlegen Sie sich eine passende Preisstrategie. Den Preis für mehr Verhandlungsspielraum höher anzusetzen, ist oft keine allzu gute Idee. Die Strategie geht nämlich meist nicht auf. Stattdessen wird die Nachfrage verkleinert, und die Immobilie wird zum Ladenhüter. Wenn Sie daraufhin dann den Preis senken, werden viele Interessenten das mitbekommen, denn wer eine Immobilie in einer bestimmten Lage sucht, beobachtet entsprechende Inserate sehr genau. Eine Immobilie, die über längere Zeit im Angebot ist, dabei aber immer billiger wird, macht allerdings die meisten Interessenten skeptisch.

Bei der aktuell hohen Nachfrage am Immobilienmarkt ist es gelegentlich sinnvoller, einen Angebotspreis zu wählen, der unter dem ermittelten Wert liegt. So lassen sich verschiedene potenzielle Käufer zum Bieten bewegen. Eine andere Möglichkeit wäre, Sie setzen einen Preis für Ihre Immobilie an, der ziemlich genau dem Marktwert entspricht oder sogar knapp darunter liegt. In der Regel ist bei dieser Vorgehensweise die Verhandlungsdauer kurz, Käufer entscheiden sich schneller für Ihre Immobilie und am Ende sind beide Seiten mit dem Verkaufspreis zufrieden.

Wie verhandeln Sie?

In der Preisverhandlung kommt es dann vor allem darauf an, gut vorbereitet zu sein. Sie wissen genau, was Ihr Verkaufsobjekt wert ist und was Sie dafür verlangen können. Kaufinteressenten sprechen häufig Mängel an und versuchen so, den Preis nach unten zu verhandeln. Aus diesem Grund ist es für Sie wichtig, alle Mängel zu kennen und damit auch offen umzugehen. Denn ist der Wert Ihrer Immobilie professionell ermittelt worden, dann sind auch eventuelle Mängel bereits in den Angebotspreis eingeflossen. Von diesem Punkt aus ist es einfacher, den Preis zu verteidigen. Wer allerdings nur wenig Verhandlungserfahrung besitzt und sich zudem auch nicht genügend mit der aktuellen Lage am Immobilienmarkt auskennt, für den ist es häufig schwer, sich nicht von den hartnäckigen Nachfragen potenzieller Käufer aus dem Konzept bringen zu lassen.

Ein Profi-Makler weiß durch seine langjährige Erfahrung dagegen genau, wie er in einer Preisverhandlung auftreten muss. Er kennt alle Tricks der Käufer und kann mit seiner fundierten Marktkenntnis ihre Versuche, den Preis zu drücken, entkräften. Dazu kommt, dass die meisten Immobilienverkäufer im Alltag viel zu wenig Zeit haben, um sich – damit nichts schief geht – gründlich auf die Verhandlung vorzubereiten.

Sie sind sich noch unsicher, wie die beste Verhandlungsstrategie bei Ihrer Immobilie aussieht? Kontaktieren Sie uns ganz unverbindlich! Wir beraten Sie gern.

Sie benötigen weitere Informationen:

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilienmarkt

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/597304/umfrage/immobilienpreise-alle-baujahre-in-deutschland/

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/597304/umfrage/immobilienpreise-alle-baujahre-in-deutschland/

 

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© Foto: depositedhar/Depositphotos.com

Seniorenresidenzen oder Seniorenstifte versprechen einen Lebensabend im gehobenen Ambiente. Wer hier einzieht, erwartet eine erstklassige Ausstattung, attraktive Freizeit- und Kulturangebote und niveauvolle Gesprächspartner unter den Mitbewohnern. Das alles hat natürlich auch seinen Preis. Niemandem wird die Entscheidung leichtfallen, seine eigene Immobilie zu verkaufen und gegen die Annehmlichkeiten einer Seniorenresidenz einzutauschen. Doch unter Umständen kann diese Option genau die richtige Wahl sein.

Auch wenn es bislang keine verbindliche Definition für eine Seniorenresidenz gibt, so gibt es doch einheitliche Kriterien und Qualitätsbeschreibungen dafür.

Lebensqualität im Alter – ein wertvolles Gut

Eine Seniorenresidenz bietet gehobene Privaträume und verfügt über Zusatzausstattungen wie Schwimmbad, Sauna, elegante Aufenthaltsräume und Bibliotheken. Den Bewohnern steht ein anspruchsvolles Freizeit-, Kultur- und Veranstaltungsangebot zur Verfügung, aber auch umfangreiche Pflegeleistungen. Nicht selten sind Physiotherapie- und Arztpraxen im Haus, aber auch Restaurants, eine Cafeteria, Boutiquen mit Bankschalter und eine Kapelle oder andere spirituelle Ruheräume. All das zusammengenommen kann durchaus mehr Inspiration für einen erfüllten „Herbst des Lebens“ bieten, als wenn man diesen vielleicht allein in einem zu groß gewordenen Eigenheim verbringen würde.

Nicht jede Seniorenresidenz hält, was sie verspricht

Die beiden Begriffe „Seniorenresidenz“ und „Seniorenstift“ sind allerdings rechtlich nicht geschützt. Sie können im Prinzip also willkürlich verwendet werden, und bei genauerem Hinsehen kann sich dahinter auch eine einfache Einrichtung des betreuten Wohnens oder ein ganz normales Pflegeheim verbergen. Es kommt also darauf an, die Angebote genau zu vergleichen und die Atmosphäre vor Ort auf sich wirken zu lassen, bevor man sich entschließt, in eine Seniorenresidenz zu ziehen.

Pensionspauschale statt Miete

Das Wohnen in einer Seniorenresidenz ist deutlich teurer als in anderen Senioreneinrichtungen. Eine Besonderheit ist, dass die Bewohner in der Regel keine Miete, sondern eine monatliche Pensionspauschale zahlen. Diese deckt Wohn- und Betreuungskosten ab. Ein Nachteil solcher „All-Inclusive-Angebote“: Unter Umständen bezahlen Bewohner jede Menge Leistungen mit, die sie (noch) nicht in Anspruch nehmen. Oder sie erhalten eine Rundum-Versorgung, die sie überhaupt noch nicht brauchen, was sich sogar negativ auf ihre Eigenständigkeit auswirken kann.

 

Spielen Sie oder Ihre Angehörigen mit dem Gedanken, Ihren Lebensabend einer Seniorenresidenz zu verbringen, und möchten wissen, was aus Ihrer Immobilie werden kann? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.bmfsfj.de/blob/93214/95d5fc19e3791f90f8d582d61b13a95e/aeltere-menschen-deutschland-eu-data.pdf

https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Demografischer-Wandel/Aeltere-Menschen/bevoelkerung-ab-65-j.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Altenheim

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Wie sich der Immobilienmarkt nach der Corona-Krise entwickeln wird, wird von Marktexperten kontrovers diskutiert. Während einige Volkswirte erhebliche Preissenkungen erwarten, glauben markterfahrene Immobilienmakler, dass der Immobilienmarkt nahezu unverändert bleibt. Schon jetzt aber wird deutlich: die Preise für Wohnimmobilien steigen zumindest in den Metropolen weiter.

Trotz Corona-Krise waren im zweiten Quartal dieses Jahres Eigentumswohnungen im Durchschnitt um 1, 3 Prozent teurer als noch zu Beginn des Jahres. Der aktuelle Wohn-Index des Forschungsunternehmens F+B zeigt dazu im Vergleich zum zweiten Quartal 2019 ein Plus von nahezu 6 Prozent.

Übertroffen wurde das Plus bei den Eigentumswohnungen diesmal überraschend von den Preissteigerungen für Ein- und Zweifamilienhäuser. Diese verteuerten sich im Vergleich zum Vorquartal um 2,9 Prozent und im Jahresvergleich sogar um neun Prozent. Ungewöhnlich ist dieser Trend vor allem, da die Preise für Eigentumswohnungen in Deutschland in den vergangenen zehn Jahren fast immer deutlich stärker gestiegen sind als die für Häuser.

Preisanstieg bei Einfamilienhäusern

Ob der starke Preisanstieg bei den Einfamilienhäusern auf eine aus der Corona – Krise resultierende, erhöhte Nachfrage zurückzuführen ist, etwa weil Familien nach mehr Platz und Gärten suchen, darüber macht der Wohn-Index keine Angaben – auffällig ist der zeitliche Zusammenhang jedenfalls. Eine mögliche Erklärung von Volkswirten ist, dass die Auswirkungen auf den Immobilienmarkt immer zeitlich versetzt erfolgen. Preisnachlässe sind immer noch möglich und stehen in engem Zusammenhang mit dem weiteren Verlauf der Corona-Krise

Kein Anstieg der Mieten

Anders als die Kaufpreise sind die Mieten schon in den vergangenen zwei Jahren kaum noch gestiegen. Auch im zweiten Quartal ging es bei den Neuvertragsmieten nur minimal nach oben. Im Vergleich zum Vorquartal um 0,4 Prozent und im Jahresvergleich um ein Prozent. Die Bestandsmieten verteuerten sich im Vorjahresvergleich um 1,3 Prozent.

Seit gut zehn Jahren hält der Immobilienboom in Deutschland nun schon an. Eine Korrektur käme also nicht unerwartet. Die lange Zeit starke Konjunktur, steigende Einkommen und die Wohnungsknappheit in Städten haben die Preise vielerorts enorm nach oben getrieben. Auch machen niedrigen Zinsen Immobilienfinanzierungen günstig und Investoren suchen verstärkt Rendite im Wohnungsmarkt.

Sie spielen mit dem Gedanken Ihr Haus zu verkaufen und suchen jemanden der sich damit auskennt? Kontaktieren Sie uns! Wir helfen Ihnen gerne.

 

Nicht fündig geworden:

 

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/6654/umfrage/immobilienpreise-fuer-eigentumswohnungen-in-deutschen-staedten-2008/

https://www.deutschlandinzahlen.de/tab/deutschland/finanzen/preise/immobilienpreisindex

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilie

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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