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Wer eine Immobilie verkaufen möchte, muss wohl oder übel auch Besichtigungen durchführen. Es empfiehlt sich, solch einen Besichtigungstermin gut vorzubereiten. Sonst kann es Ihnen passieren, dass Sie zahlreiche „interessierte Besucher“ durch Ihr Haus führen, die am Ende aber doch einen Rückzieher machen. Damit Sie schnell den richtigen Käufer finden und der richtige Käufer sich schnell für Ihre Immobilie entscheidet, helfen Ihnen diese drei Tipps.

  1. Sieben Sie die Anfragen aus

Die Nachfrage nach Immobilien ist groß, dementsprechend erhalten Immobilienverkäufer oft eine Flut von Anfragen auf ihr Inserat. Aber auch mit noch so zahlreichen Besichtigungstouristen und Scheininteressenten haben Sie nichts gewonnen. Sie sollten die Interessenten schon vor der ersten Besichtigung aussieben. Ein „Open House“, bei dem jeder, der mag, vorbeikommen kann, sieht vielleicht in amerikanischen Filmen nach einer guten Idee aus, im realen Leben kann das jedoch schnell chaotisch werden – vor allem aber führt es nicht unbedingt zum Ziel: dem erfolgreichen Verkauf. Profi-Makler setzen zum einen in ihren Inseraten auf gute und aussagekräftige Fotos und Beschreibungen, damit Interessenten wissen, was sie erwartet. Zum anderen laden sie beispielsweise auch nur potenzielle Käufer ein, die bereit sind, vorab einen Interessentenfragebogen auszufüllen.

  1. Präsentieren Sie die Immobilie im besten Licht

Der zweite Tipp versteht sich für viele wahrscheinlich von selbst, ist aber dennoch wichtig zu erwähnen. Es wird oft unterschätzt, wie wichtig der erste Eindruck einer Immobilie sowohl für die Kaufentscheidung als auch für den letztendlichen Verkaufspreis ist. Der Immobilienkauf ist keine rein rationale Sache. Interessenten haken keine Liste an Ausstattungsmerkmalen im Kopf ab, sondern fragen sich: Kann ich mir vorstellen, hier zu leben? Die Immobilie sollte bei der Besichtigung deshalb möglichst frei von Ihren eigenen persönlichen Gegenständen sein. Räumen Sie nicht nur oberflächlich auf, sondern verstauen Sie alles, was von der eigentlichen Immobilie ablenkt, in Schränken. Wenn die letzte Renovierung schon ein Weilchen her ist, kann es sich sogar lohnen, vor dem Verkauf noch einmal in einen frischen Anstrich zu investieren. Wenn Sie zum Verkaufszeitpunkt gar nicht mehr selbst in der Immobilie wohnen, ist außerdem ein professionelles Homestaging eine gute Idee.

  1. Bereiten Sie sich inhaltlich auf Ihren Auftritt bei der Besichtigung vor

Auch wenn der erste Eindruck sehr wichtig ist: Käufer verlassen sich nicht rein auf das, was sie sehen. Stellen Sie sich darauf ein, mit Fragen zur Immobilie und zur Umgebung gelöchert zu werden. Vom Baujahr über die nächstgelegene Kita kann alles kommen. Grundsätzlich ist es nicht schlimm, eine Antwort nicht zu kennen, doch wenn Interessenten das Gefühl haben, Sie weichen Fragen aus, macht sie das schnell skeptisch. Wichtig ist es auch, dass Sie die vermeintlichen Mängel ihrer Immobilie kennen. Denn die nutzen Käufer häufig, um den Preis zu drücken. Machen Sie also klar, dass alle Schwachstellen schon in den Angebotspreis einberechnet sind – Voraussetzung hierfür ist selbstverständlich eine professionelle Wertermittlung.

Häufig haben Verkäufer keine Zeit, Interessenten auszusieben, die Immobilie für den Verkauf herzurichten und zahlreiche Besichtigungen durchzuführen. Ein Immobilienmakler kann hier eine große Unterstützung sein. Und er bringt gleich noch einen Vorteil mit sich: Er ist ein echter Verkaufsprofi, der mit der nötigen Distanz an die Verkaufsverhandlungen herangeht.

Sie haben keine Zeit, sich um die Besichtigungen zu kümmern? Kontaktieren Sie uns jetzt, wir unterstützen Sie gerne.

 

Sie benötigen weitere Informationen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Wohnungs%C3%BCbergabeprotokoll

https://de.statista.com/themen/133/immobilien/

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilie/Kauf-einer-bestehenden-Immobilie/

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

Foto:  © gurZZZa / Depositphoto

 

 

Bilder sagen mehr als Worte – auch wenn es um den Verkauf einer Immobilie geht. Deshalb sind professionelle Fotos besonders wichtig. Doch nicht nur mit Licht und Winkel kann man gute Fotos zaubern, auch das virtuelle Möblieren hilft dabei, für die eigene Immobilie die passende Zielgruppe zu erreichen – sowohl online als auch im Exposé.

Bei der Onlinesuche nach der Traumimmobilie spielen Fotos eine entscheidende Rolle. Qualitativ hochwertige Fotos vermitteln einen sehr viel besseren Eindruck als Bilder, die mit dem Handy gemacht wurden. Dieser Unterschied spiegelt sich ebenfalls in der Anzahl der Kaufinteressenten wider.

Mit virtueller Möblierung leere Räume füllen

Bei leeren Räumen fällt es potenziellen Käufern oft schwer, ein Wohngefühl zu entwickeln. In diesem Fall gibt es die Möglichkeit des virtuellen Möblierens. Dafür werden zunächst professionelle Fotos des Raumes geschossen, in die man dann mithilfe von Software Möbelstücke einfügt. Der Interessent bekommt somit ein Gefühl für die Größe des Raumes. Es ist wichtig, dass die Räume keinesfalls leer sind oder schmutzig aussehen und dass eine positive Stimmung erzeugt wird. Finden Kaufinteressenten ein Haus oder eine Wohnung attraktiv, dann nehmen sie in der Regel auch Kontakt auf. Außer den Fotos im Internet, die zur Kontaktaufnahme verhelfen sollen, ist dann natürlich auch die Präsentation der Immobilie bei der Besichtigung entscheidend. Hier können Verkäufer auf Home Staging zurückgreifen. Ein Profi-Makler hilft Ihnen dabei, die richtige Lösung für Ihre Immobilie zu finden.

Immobilienfotos vom Profi

Profi-Makler wissen: Ein gutes Foto braucht Zeit. Häufig sieht man erst hinterher, dass etwas mit dem Foto nicht stimmt. Es ist entweder verschwommen, zu dunkel, zu hell, oder es sind Gegenstände zu sehen, die nicht in das Bild passen. Auch die Lichtverhältnisse können sich im Nachhinein als ungünstig erweisen. Daher sollte man sich Zeit nehmen, um den jeweiligen Raum auf sich wirken zu lassen und die Atmosphäre richtig einfangen zu können. Der zusätzliche Zeitaufwand, den man braucht, um wirklich zufriedenstellende Fotos zu erhalten, macht sich bezahlt.

Der Sinn hinter einem herausragenden Immobilienfoto ist es, ein wohliges Wohngefühl zu vermitteln. Daher sollten Sie vor dem Fototermin alle persönlichen Gegenstände entfernen und stattdessen die Deko eher neutral halten. Achten Sie darauf, Ihre Schreibtische und Regale zu entrümpeln. Weniger ist in diesem Falle mehr.

Sie suchen Unterstützung bei der Vermarktung Ihrer Immobilie? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

Sie benötigen weitere Informationen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Virtualit%C3%A4t

https://de.wikipedia.org/wiki/Erweiterte_Realit%C3%A4t

https://de.statista.com/themen/133/immobilien/

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: ©  hemul75/Depositphotos.com

 

Viele, die sich ein Haus gekauft haben, hatten sich dabei vorgestellt, bis im hohen Alter darin zu wohnen. Im Alter stellen sich dann jedoch steile Treppen und fehlende Haltegriffe in Dusche oder Badewanne als Schwierigkeiten heraus. Fast jede Immobilie lässt sich mit Umbauten barrierefrei und altersgerecht herrichten. Doch lohnt sich das?

Im Ruhestand stellen viele Menschen fest, dass ihre Immobilie ihnen doch zu groß geworden ist. Seitdem die Kinder aus dem Haus sind, werden die Zimmer im ersten Stock allenfalls gelegentlich als Gästezimmer genutzt. Auch die Pflege des Gartens fällt immer schwerer. Dann fragen sich viele Menschen, ob ihr Haus eigentlich noch das richtige für sie ist. Gleichzeitig fällt es ihnen aber auch schwer, sich davon zu trennen. Denn viele schöne Erinnerungen sind damit verbunden. Die eigenen Kinder sind hier aufgewachsen und haben im Garten Verstecken gespielt. In den alten Kinderzimmern stehen immer noch die Spielsachen im Regal. Wer kann sich schon davon trennen? Auf der anderen Seite aber: Wie lässt sich ein solches Haus noch bewohnen und pflegen, wenn die eigenen Kräfte nachlassen?

Welche Umbaumöglichkeiten gibt es?

Ein barrierefreier Umbau kann hier in sehr vielen Fällen Abhilfe schaffen. Dafür stehen Ihnen unter anderem folgende Maßnahmen zur Verfügung: Haus- und Wohnungstüren lassen sich verbreitern, wenn irgendwann ein Rollstuhl nötig sein sollte. Für diesen Fall lassen sich auch Schwellen abbauen, Stufen beseitigen und Rampen anlegen. Oft fällt auch der Gang in die Dusche schwer, weil sie höher liegt. Diese lässt sich auch auf Bodenniveau absenken. Für besseren Halt können Stütz- und Haltesysteme in Dusche und Badewanne installiert und rutschfeste Böden eingebaut werden. Das Problem der Treppen lässt sich mit einem Treppenlift lösen.

Gut planen und Kosten im Blick behalten

Drei Dinge sind beim barrierefreien Umbau jedoch zu beachten: Beginnen Sie erstens frühzeitig mit der Planung, am besten, solange Sie als Eigentümer selbst noch fit und gesund sind. Überlegen Sie sich zweitens, welche Umbaumaßnahmen wirklich nötig und sinnvoll sind. Suchen Sie sich gegebenenfalls Rat bei einem Experten. Und Experten sollte drittens auch die Durchführung der Umbauten überlassen werden.

Bedenken Sie jedoch eins: Ein barrierefreier Umbau hat natürlich auch eine Kehrseite. In der Regel ist er nicht gerade günstig. Viele Eigentümer müssen dafür Rücklagen verwenden. Außerdem bedeutet der altersgerechte Umbau nicht unbedingt eine Wertsteigerung Ihrer Immobilie. Unter Umständen wohnen Eigentümer während der Umbauphase wochenlang auf einer Baustelle.

Die Alternative: Umzug in eine altersgerechte Wohnung

Stellt sich heraus, dass sich ein altersgerechter Umbau nicht lohnt oder nicht möglich ist, ist vielleicht ein Umzug in eine altersgerechte Wohnung die beste Lösung. Der Hausverkauf kann durchaus genug Geld bringen für eine altersgerechte Eigentumswohnung und etwas übrig lassen für Reisen oder was Sie sich sonst schon lange gönnen wollten. Bevor Sie den Umbau beginnen, lassen Sie sich in jedem Fall von einem Experten beraten, was in Ihrer Situation sinnvoll ist.

Möchten Sie wissen, ob sich ein altersgerechter Umbau Ihrer Immobilie lohnt? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

 

 

https://de.statista.com/themen/172/senioren/

https://de.wikipedia.org/wiki/Betreutes_Wohnen

https://www.barrierefreie-immobilie.de/kosten-und-foerderung/foerderung/

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

foto: HugoWaite / Pixabay

Um eine Immobilientransaktion korrekt unter Dach und Fach zu bringen, muss einiges bedacht werden. Wenn Sie sich über den Kaufvertrag Gedanken machen, haben Sie die Verhandlungen vermutlich bereits hinter sich und stehen kurz vor dem Notartermin. Doch auf welche Vereinbarungen und Details im Vertrag müssen Sie achten, damit Ihnen keine Nachteile entstehen?

Der Kaufvertrag bildet die Basis für die Abwicklung einer jeden Immobilientransaktion. Wenn ein Haus oder eine Wohnung den Besitzer wechselt, treffen Käufer und Verkäufer eine verbindliche Vereinbarung.

Was ist die Rolle des Notars?

Um rechtskräftig zu sein, muss der Vertrag notariell beglaubigt werden. Die Gebühr, die der Notar hierfür erhebt, orientiert sich am Wert der Immobilie und beläuft sich auf circa 1,5 Prozent des Kaufpreises. Im Normalfall wird sie vom Erwerber getragen. Der Notar ist gegenüber beiden Parteien zur Neutralität verpflichtet und steht sowohl Käufer als auch Verkäufer beratend zur Seite.

Wann sollte Ihnen der Kaufvertrag vorliegen?

Der Vertragsentwurf sollte beiden Vertragspartnern mindestens zwei Wochen vor dem Notartermin vorliegen, sodass die Möglichkeit einer kritischen Überprüfung, gegebenenfalls durch einen Anwalt, besteht.

Was sollte im Kaufvertrag stehen?

Bei Kaufverträgen handelt es sich meist um standardisierte Kontrakte. Neben den nötigen Angaben zum Verkäufer und Käufer, wie unter anderem deren Bankverbindungen, müssen eine Grundstücksbeschreibung (Flurkarte) sowie ein aktueller Grundbuchauszug enthalten sein. Handelt es sich um eine gebrauchte Immobilie, wird zumeist die Klausel „Gekauft wie gesehen“ aufgenommen. Im Gegensatz zu Neubauten, die bei Kaufvertragsunterzeichnung mitunter noch von einem Bauträger errichtet werden und dem Käufer eine fünfjährige Gewährleistung auf das Bauwerk garantieren, besteht bei der Veräußerung einer Gebrauchtimmobilie keine Gewährleistungspflicht. Stattdessen werden etwaige Mängel bei Gebäuden aus zweiter Hand explizit in den Kaufvertrag aufgenommen, um die Verkäufer zusätzlich abzusichern. Im Kaufvertrag werden außerdem die terminlichen Vorgaben fixiert, die mit der Immobilien-Übertragung verbunden sind. Häufig übernimmt der Erwerber vom Vorbesitzer zusätzliche Gegenstände wie Kücheneinrichtung, Gartenmöbel oder Heizöl, das noch im Tank bevorratet wird. Auch diese Sondervereinbarungen sollten Eingang in den Kaufvertrag finden. Bei der Berechnung der Grunderwerbssteuer bleiben die Sonderposten jedoch außen vor.

Haben Sie Fragen zu den korrekten Vertragsinhalten für den Verkauf Ihrer Immobilie? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Grundst%C3%BCckskaufvertrag

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/793159/umfrage/anzahl-der-verkauften-eigenheime-in-deutschland-nach-bundeslaendern/

https://de.wikipedia.org/wiki/Kaufpreis

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: © Gerd Altmann / Pixabay

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